LUCUMA-OSTERKRANZ

LUCUMA-OSTERKRANZ

ZUTATEN:

 

  • 400 g Weissmehl
  • 1 TL Salz
  • 20 g Zucker
  • 2 TL Lucuma Pulver von mysuperfood.ch
  • ½ Würfel Hefe (ca. 20 g)
  • 60 g weiche Butter oder pflanzliche Margarine
  • 1 Ei, verquirlt oder veganen Ei-Ersatz (Tipps unter mysuperfood.ch/vegan)
  • 150 ml lauwarme Milch oder pflanzliche wie z.B. Mandelmilch

 


 

Zeitaufwand:

ca. 2 Stunden

 

Portionen:

Teig reicht aus für einen grossen Kranz, ansonsten drei kleinere Osterkränze

 
 

ZUBEREITUNG:

 

Mehl und Salz, Zucker, Lucuma-Pulver und Hefe in eine Schüssel geben und mischen. Butter oder Margarine, Milch und Ei oder Ei-Ersatz hinzufügen, mischen und entweder mit den Händen oder mit dem Knethaken eines Rührgerätes zu einem weichen, glatten Teig kneten. 
Zugedeckt an einen warmen Ort stellen und ca. 1 Stunde bis auf die doppelte Grösse aufgehen lassen.





Dann den Teig vierteln und die einzelnen Stücke in die Länge rollen. Jeweils zwei Stücke nehmen und umeinander legen, zu einem Kreis formen und die Enden leicht miteinander verkneten. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nochmals zugedeckt 30 Minuten aufgehen lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen, die Kränze auf der unteren Hälfte des Ofens ca. 25 Minuten backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen.

Nach Wunsch dekorieren und mit Marmelade, Nougatcreme oder würzigem Aufstrich geniessen.


 

Nährstoffe:

 

BUTTER besteht aus Milchfett und aus bis zu 16 Prozent Wasser. Zu 2/3 sind hier gesättigte Fettsäuren enthalten, der Anteil an ungesättigten Fettsäuren ist geringer, der an mehrfach ungesättigten noch mehr.

Auch der Cholesterin-Gehalt ist höher als z.B. in Fleisch oder Käse, auf 100 g Butter kommen 240 mg Cholesterin. Wer darauf achten muss, sollte lieber zu Pflanzenfetten greifen.

Zu finden sind immerhin die Vitamine A und D.

Butter ist ein absolut natürliches Produkt und hat einen unverwechselbaren Geschmack, deswegen wird es gern u.a. auch zum Backen genommen. Man kann aber problemlos zu anderen Fetten greifen.

 

Im EIGELB sind die meisten Nährstoffe eines Eis zu finden wie z.B. die Vitamine der B-Gruppe, D und K sowie Mineralstoffe wie Calcium und Kalium, Magnesium und Phosphor und Spurenelemente wie Eisen und Jod, Kupfer und Zink.

Im Ei ist zudem Lecithin enthalten, das nicht nur die Leber und Dickdarmschleimhaut schützt, sondern auch wichtig ist für das Gedächtnis und die Konzentration. Es stärkt die Nerven und hilft so bei Stress.

Hingegen soll es schädlich sein für die Gefässe, regelmässig Eigelb zu essen. Eine in 2012 veröffentlichte Studie kanadischer Forscher fand heraus, dass Eigelb ebenso wie Rauchen den Prozess der Artherosklerose beschleunigen kann.

Hier findest du genaue Angaben über die Nährwerte in frischem Eigelb.

 

Wer aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen auf Eier verzichten will oder muss, kann unter einer Menge an Alternativen auswählen. Ob Eiersatzpulver aus dem Bioladen, Seidentofu oder Chiasamen, um ein Eigelb zu ersetzen gibt es so einige Produkte, die eine gute Wahl sind.

 

HEFE ist ein Triebmittel zum Backen, das durch einen Mikroorganismus namens Sprosspilz funktioniert. Durch die Zugabe von Zucker verwandelt sich dieser in Alkohol, gärt und kann so eingesetzt werden, u.a. auch für Teige. Denn durch die Gärung entsteht CO2 (Kohlenstoffdioxidgas), das jedoch durch Kleberproteinen im Teig nicht entweichen kann. Es bilden sich Blasen, der Teig geht also auf.

Hefe enthält viele Vitamine, wie z.B. B1, B2, B3, B5, B6, B7, B12  und Proteine.

Hier sind die genauen Nährwerte in Hefe.

 

LUCUMA ist eine leckere und zugleich gesunde Zuckeralternative – und das auch noch kalorienarm, mit niedrigem glykämischen Wert. Gut für Diabetiker, da der Blutzuckerspiegel nach dem Genuss von Lucuma nur langsam ansteigt.

Je nach Süssungsbedarf kann man den Zuckeranteil laut Rezept halbieren und mit Lucuma ersetzen!

Die Frucht ist reich an Vitalstoffen wie Proteine, Ballaststoffe, Calcium und Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink, Beta-Carotin, Vitamin B1, B2, B3 und Vitamin C.

So wirkt es als guter Energielieferant, ist revitalisierend und entzündungshemmend sowie verdauungsfördernd.

Zudem kann Lucuma Pulver Flüssiges ein wenig eindicken.

 

MARGARINE ist eine Emulsion aus vor allem pflanzlichen Ölen, Fetten und Trinkwasser. Meist wird es dazu gefärbt und Vitamine wie A und D werden zugesetzt.

Aufgrund der Herstellung für die Streichfähigkeit (Pflanzenfette werden gehärtet) sind Transfette in Margarine enthalten, die gesundheitlich nicht gerade optimal sind. Dies sollte man bedenken.

Hier sind die Nährwerte von 100 g Margarine.

 

MILCH ist sehr proteinreich und bietet zahlreiche Vitalstoffe wie Vitamin A, die Vitamine der B-Gruppe und Vitamin D sowie die Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Zink.

Milchzucker hilft, dass die Mineralstoffe optimal vom Körper verwendet werden können.  Zudem dienen sie als Nahrung für die Darmbakterien.

Auch sollen im Milcheiweiss Substanzen enthalten sein, die überhaupt auf die Nährstoffaufnahme und den Stoffwechsel wirken.

Milch ist jedoch nicht als durstlöschendes Getränk gedacht, dafür ist es zu eiweiss- und fettreich. Es hat vor allem gesättigte Fettsäuren, die für den Blutfettspiegel nicht gerade günstig sind.

Viele Menschen können jedoch Milchzucker nicht vertragen, da ihnen das zur Verdauung nötige Enzym Lactase fehlt (Lactoseintoleranz).

Hier findest Du nähere Angaben über die Nährwerte in Milch.

 

SALZ, das sogenannte Speise- oder Tafelsalz besteht vor allem aus Natriumchlorid.

Um es besser rieseln zu lassen, werden Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Aluminumoxid, Silikate oder Kaliumhexacyanidoferrat(II) hinzugefügt.

Ebenso werden aus gesundheitlichen Gründen entweder Jod zur Kropfprophylaxe  oder Fluor zur Kariesprophylaxe beigefügt.

Wichtig ist Salz für viele Funktionen im Körper wie z. B. Natrium für den osmotischen Druck oder bei der Nährstoffaufnahme. Auch beim Knochenaufbau, der Weiterleitung von Reizen und der Muskelentspannung ist Natrium beteiligt.

Zu viel Salz kann aber auch schaden, insbesondere Menschen mit Bluthochdruck oder Nierenproblemen müssen auf ihren Salzkonsum achten.

Empfohlen werden täglich zwischen 5 und 6 g Salz zu sich zu nehmen, also ca. 1 Teelöffel.

Hier findest Du die Nährwerte von Salz auf je 100 g.

 

WEISSMEHL stammt aus dem innersten und hellsten Teil eines Getreidekorns, genannt Mehlkörper. Dieser besteht vor allem aus Stärke und zu 10 Prozent aus Eiweiss, bezeichnet als Kleber. Dank diesem ist Weissmehl gut geeignet zum Backen von feinem Gebäck und Kuchen.

Die Typenbezeichnung übrigens sagt aus, wieviel Mineralstoffe noch enthalten sind im gemahlenem Mehl. Z.B. hat Weissmehl Typ 405 auf 100 g Mehl nur 405 g Mineralstoffe. Mehl, das zum Brotbacken genommen wird, hat meist 1050 g, also Typ 1050.

Wer mehr Nährstoffe in seinen Backwaren haben möchte, kann zu DINKELMEHL greifen. Hier ist der Anteil an Vitalstoffen wie z.B. die Vitamine B1, B2, B3, B5, B6, B7, B9 und E sowie Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium und Phosphor höher.

Im Dinkel finden sich auch die Spurenelemente Kupfer, Mangan, Silizium und Zink.

Zudem enthält Dinkelmehl alle acht essenziellen Aminosäuren, was wichtig ist für die Eiweiss-Synthese. Und - Dinkel ist glutenarm.

Hier findest Du genauere Angaben über die Nährwerte in 100 g Weissmehl Typ 405.

Und hier die Nährwerte in 100 g Dinkelmehl Typ 630.

 

ZUCKER wird meist aus Pflanzen wie Zuckerrübe, Zuckerpalme oder Zuckerrohr gewonnen und besteht grösstenteils aus Saccharose.

Zuviel Zucker ist für den Körper jedoch nicht gerade gesundheitsfördernd und sollte laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) nicht mehr als 10 % der täglichen Energieaufnahme ausmachen www.dge.de.

Hier sind nähere Angaben über Zucker je 100 g.

Guten Appetit !



 

 

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